Von Singapore nach Mauritius vom 10. April bis 04. Mai 2026
Emotionen pur, diese Traumreise startet aus der modernen Metropole Singapore zu den bekanntesten Inseln im Indischen Ozean: Thailand, Maldediven, Seychellen, Madagaskar nach Mauritius. Von Hightech zu den schönsten Stränden der Welt.
Reisebericht
Ich nehme Euch mit auf diese Traumreise, Tag für Tag mit vielen Emotionen und Höhepunkten.
Reise-Timeline
Flug von Zürich nach Singapore
Heute ging es los auf die Traumstrände Kreuzfahrt organisiert von Pfister Kreuzfahrten. Der Abendflug hob pünktlich um 22.40 h von Zürich ab und flog durch die Nacht. Nach 11 1/4 Std. Flug, gemischt mit kurzen Phasen des Schlafens, so gut es ging und einem Abend- und Frühstücksessen an Bord. Die Sitze bei der Swiss in Economy waren ok. Der Beinabstand zum Vordersitz auch für meine 180 cm Grösse kein Hereingezwänge. Leider kann man das nicht von der Breite des Sitzes sagen. Da stösst man ständig mit dem Arm an den Nachbarn. Und solange man mit dem nicht Säue zusammen gehütet hat, eher unangenehm, das ständige Berühren und der Kampf um die gemeinsame Sitzlehne. Aber auch das ging vorbei und am Ende verabschiedete man sich freundlich.

Boeing 777-300 der Swiss

Holzklasse 3-4-3 Bestuhlung
Späterer Nachmittag Ankunft in Singapore
Insgesamt 29 Gäste begleiten mich auf der Reise. Ich habe 2 Tage vorher persönlich noch ein e-mail an die Reisenden geschickt, dass sie mich an meiner roten Jeansjacke erkennen werden. Und ja, die leuchtete durch den ganzen Flughafen und auch im Flugzeug. So war es relativ einfach die "Schäfchen" einzusammeln und sich das erste mal beschnuppern.
Wir gingen dann zügig durch den Flughafen von Singapur zur Immigrationskontrolle. Dank der hervorragenden Arbeit des Büros von Pfister Kreuzfahrten, welche die elektronische Einreiseinformationen für die Gäste bereits vorgenommen hatten ging die Einreise nach Singapore flott über die Bühne. Nach ein, zweimal Drehen des Passes auf die richtige Richtung wurden man elektronisch eingescannt und wupp die Schranke ging auf und man war in der Gepäckempfangs-Halle.
Auch die Gepäcke kamen relativ schnell, da kann Kloten noch was abschauen von Changi Airport. Der lokale Guide lazerte auch schon mit seinem grünen Lazer in der Empfangshalle herum. Also gingen wir raus und suchten den Transferguide.
Leider war das zu schnell, denn eine Dame hatte ihre Wertsachen auf der Toilette abgelegt und dann vergessen mitzunehmen. In Singapore kann man nicht einfach wieder zurück in die Gepäckhalle. Das geht alles nach einem geregelten Plan. Erst muss man zur Information, dort werden Formulare ausgefüllt und dann schicken Sie jemanden rein, um zu schauen, ob der Fundgegenstand noch dort ist. Das dauert natürlich immer eine gewisse Zeit, nebst dass die Person, welcher das Missgeschick passiert ist, nervös und ängstlich ist. Es ist auch nicht unbedingt angenehm Reisepass und Kreditkarten irgendwo liegen zu lassen.
Ende gut alles gut, die Tasche war noch da und wurde dann herausgebracht. Dadurch gab es aber mindestens 25 Min. unnötige Verzögerung. Dank dem Verständnis der anderen Reisegäste ging es dann doch noch flott zu unserem Hotel Capri in Singapore Chinatown.
Das Check-in organisierte ich sehr schnell und nach 5 Min. waren alle Gäste in ihren Zimmern.
Abendessen war nicht geplant für die Gruppe. Das machten dann alle individuell. Einige gingen schlafen und einige auf eigene Faust. Es gibt soviele unterschiedliche Restaurants um das Hotel, sodass dies kein Problem war.
Ich machte mich dann alleine auf zu meinen Lieblingsrestaurant Ding Tai Fung (Taiwanesisches Teigtaschenrestaurant) und stiess auf dem Weg dahin an einem Durian-Shop. Dort gab's die besten Stinkfrüchte aus Malaysia. Die Königs-Durian. Das war einer der besten Durians, welche ich je gegessen habe. Nicht günstig, aber hervorragend im Geschmack, wenn man's mag. 3 Stück Sin$ 20.-- ca, CHF 14.--

Königs Durian aus Malaysia 3 Stück für Sin$ 20.--
Ganztägige Stadtrundfahrt mit den Höhepunkten Marina Bay Sands Hotel, Chinesisches Mittagessen und den weiteren Sehenswürdigkeiten wie Merlion Statue
Nach dem Frühstück gings los. Unser netter Transferguide, Aywin leitete heute die Stadtrundfahrt. Erst ging es am Fullerton Hotel vorbei, der ehemaligen Post von Singapore zu der Merlion Statue. Hunderte asiatische Touristen,(wenig Europäische) standen bereits herum und schossen Ihr Bilder. Per Bus ging die Fahrt weiter zu den Gardens by the bay. Zwei überdachte Hallen mit Pflanzen und Bäumen aus aller Welt. Von 32 Grad Tagestemperatur ging es in die Hallen mit knapp 23 Grad. Die 9 Grad Unterschied waren extrem spürbar und wer eine Jacke dabei hatte war dankbar dafür. Awin brillierte mit viel Wissen und Humor, sodass der Vormittag im Nu vorbeiflog. In Chinatown hatten wir dann unsern Lunch in einem grossen chinesischen Restaurant. Die Gäste waren begeistert von dem chinesischen Essen und genossen die 1 ½. Mit gefülltem Magen ging es dann per Bus weiter zu dem neuen Wahrzeichen Singapores, dem Marina By Sands Hotel mit dem «Schiff» auf den 3 Türmen und dem ikonischen Infinity-Pool über den Wolkenkratzern von Singapore.
Per Lift ging es hinauf in den 48. Stock und die Gäste genossen die Weitsicht ins Meer mit den hunderten von Frachtschiffen und der Skyline, welche irgendwo in Malaysia verschwand. Durch das Hotel mit über 2500 Zimmern ging es im gemütlichen Tempo zurück zum Bus. Wir fuhren nun weiter in den Süden Richtung Brücke nach Sentosa Island. Auf der Höhe der Brücke nach Sentosa gibt es auch die bekannte Seilbahn, welches das Festland mit Sentosa verbindet. Die Seilbahn ist übrigens von Garawenta/Doppelmayer gebaut worden. Auf dem Aussichtshügel Mount Faber hatten wir eine tolle Aussicht über die Meeresenge hinüber nach Sentosa sowie auf die hässlichen günstigen Mietwohnungen für Einheimische vom Singapore Government. Zurück via Orchard Road, der Einkaufsmeile von Singapore fuhren wir zurück zum Hotel, wo wir gegen 18.00 h ankamen. Wiederum die Gäste konnten individuell essen gehen. Ich nahm ein Gast mit, der auf der Suche nach einem 15 jährigen Kabel für seine alte Cannon Kamera war. Am Schluss fuhren wir mit der U-Bahn bis nach Vivo City, eines der grössten Shopping Malls von Singapore. Auch dort gabs dieses Kabel nicht und am Ende kaufte der Gast eine neue Kamera.
Zurück im Hotel hat er mich zu einem Bier eingeladen, in einem koreanischen Restaurant. Danach verabschiedete er sich und ich bestellte noch ein Menu für 2, da es kein Menü für eine Person gab. Es war natürlich viel zu viel. Doch ich verspeiste alles. Es war wunderbar und von guter Fleischqualiät.

Merlion das alte Wahrzeichen Singapores

Garden by the bay

Marina Bay Sands Hotel
Einschiffung und erste Eindrücke der Norwegian Sun
Der Vormittag stand zur freien Verfügung. Den habe ich genutzt, um ein wenig länger zu schlafen. Dank dem Nachtflug mit Swiss nach Singapore, war der Effekt sehr gering. Gegen Mittag machten wir uns dann mit Reisebus plus ein Gepäckwagen auf den kurzen 15 minütigen Weg zum Hafen von Singapore. Da standen sie, ein grosses und ein kleineres Schiff. Das eine war ein Disney Schiff und daneben die NCL Sun. Nachdem der Gepäckwagen unser Gepäck ausgeladen hatte standen wir an der Schlange für die Gepäckabgabe an. Das Gepäck wird direkt auf dem Busparkplatz von den Mitarbeitern der NCL in Empfang genommen und es kann dann bis zu 7 Stunden dauern, bis der Koffer in die Kabine auf dem Schiff geliefert wird. Danach stand eine Armada älterer Singapurer in einem Abstand von 30 Metern und wiesen den Weg zum Check-in an. Der Hafen ist relativ lang und man läuft dann mit Handgepäck schon etwa 5 Min. Dann wurde man von einer weiteren Armada an Helfern eingecheckt und erhielt eine Bordkarte in Form einer Kreditkarte. Ich musste noch für einen Gast die GST zurückfordern für die Kamera, welche er gekauft hat. Das war super einfach. Wie ein Bankomat, man gab die Informationen ein und am Ende schrieb die Maschine 19.50 Sin$ auf die Kreditkarte gut. Dann kam auf einmal ein Ehepaar auf mich zu und teilte mir nervös mit, dass der Pass verloren gegangen ist, wahrscheinlich im Transferbus. Erst einmal forderte ich die Gäste auf das Handgepäck nochmals gründlich zu durchsuchen. In der Zwischenzeit versuchte ich mit gütiger Mithilfe von Doris, der lokalen Transferleiterin das Hotel zu erreichen, da die Möglichkeit bestand, dass der Pass sich noch im ausgecheckten Hotel Capri befand. Der Busfahrer war auf dem Weg zum Flughafen und da hat man keine Chance anzuhalten, also hiess es Geduld bewahren und Optionen auszuloten: Pass nicht im Bus, Pass nicht im Hotel, Fahrt zur Schweizer Botschaft und einen Notpass ausstellen lassen. Falls die Zeit zu knapp wird, um auf das Schiff zu kommen, Uebernachtung und danach Flug nach Phuket und dann wieder einschiffen. Glücklicherweise wurde der Pass im Hotelzimmer auf dem Schreibtisch gefunden. Der Kunde fuhr mit Doris, der Transferleiterin zum Hotel und kam dann selber zurück zu Schiff und konnte noch rechtzeitig einchecken und nach dem riesen Schreck die Kreuzfahrt anfangen zu geniessen.
Das Check-in ging flott über die Bühne und die Gäste konnten die Kabinen beziehen. Danach der erste Gang durch das Schiff und sich mit den Oertlichkeiten bekannt zu machen.
Alle Koffer wurden in die Kabinen geliefert und wir hatten unser erstes Abendessen gemeinsam mit der ganzen Gruppe im Speisesaal Four Seasons.
Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten, was nun jetzt inbegriffen ist und was nicht wurden die Essen serviert. Tag 1 war auch für viele Crewmebers wahrscheinlich der erste Tag und so klappte einiges nicht so, wie man es erhofft hatte.
NCL änderte eine Policy betreffend der Speisen, welche gratis serviert werden. Vorspeisen kann man nun 1-3 wählen, aber vom Hauptgang nur noch 1 Gericht, ansonsten zahlt man seit Januar US$ 5.-- Aufpreis.
Dann die erste Nacht auf dem Schiff war für einige angenehm und für andere wegen der lauten Aircon nicht befriedigend. Allgemein ist das Schiff in die Jahre gekommen und dadurch, dass es bereits an eine andere Reederei verkauft wurde, werden auch nur noch die nötigsten Reparaturen durchgeführt.
Schiffsaktivität

Das erste gemeinsame Essen mit der Gruppe
Auf See durch die Strasse von Malakka, vorbei an Kuala Lumpur in Richtung Phuket
Der heutige Tag war der erste Seetag. Die meisten Gäste stürzten sich in die Badekleider und reihten sich um die zwei Swimmingpools in der Mitte des Schiffes.
Ich machte um 11.00 h eine kurze Orientierung über die Kreuzfahrt, welche vor uns stand und die Gäste konnten Fragen stellen.
Die Sprechstunden auf See setzte ich dann ab dem 15. April jeweils von 17.00 - 18.00 h auf dem Obeservation Deck, vorne an der Spitze auf Deck 12. Eine wunderbare Lounge, die normalerweise ein wenig ruhiger ist, wie die anderen Lokale.

Poolleben auf der NCL Sun

Norwegian Sun 1960 Passagiere
Erster Port of call: Phuket Island
Das Schiff warf vor Patong Beach auf Phuket die Anker in genügender Meerestiefe. Der Hafen, respektive Strand ist für Kreuzfahrtschiffe ungeeignet, und es gibt auch kein Anlegedock. Somit musste mit Booten getendert werden. Glücklicherweise hat Patong Beach sehr viele und grosse Schiffe, die dafür eingesetzt wurden.
Treffpunkt für uns war in der Windjammer Bar um 07.30 h. Die Group Koordinatorin Jeanny wartete bereits auf uns und innert 10 Min. waren wir dann auf dem Tenderboot, welches uns an Land brachte. Mitten in den "Ballermann" von Thailand. Patong Beach. Ich war das letzte Mal in Paton 1993 auf Besuch von René Roogar, der hier als Resident Manger für Neckerman gearbeitet hat.
Doch während des Tages ist der "Ballermann" leer. Wir wollten eh auf unseren vororganisierten Ausflug mit Besichtigung von Elefanten und einer typischen thailändischen Farm.
Moo wartete bereits auf der Strandpromenade und leitete uns zum bereitstehenden Bus. Dann ging es den Hügel hinauf zu dem Elefanten Sancuary, ca 30 Min. von Patong entfernt.
Das Sancutary war ein toller Ort. Wir konnten die Elefanten mit Zuckerrohr, Gurken, Maiskolben und Bananen füttern. Uns wurde einiges über die asiatischen Elefanten erzählt. Die meisten Elefanten sind ehemalige Arbeitselefanten, die hier in Rente sind. Man kauft die von den Besitzern ab und ermöglicht ihnen einen schönen Lebensabend.
Dann konnte man die Elefanten auch mit Schlamm einreiben und danach noch abspritzen. Aus Sicht der Gäste ein toller Ort, den wir genossen haben.
Danach ging die Fahrt weiter in Richtung Norden zu einer wunderbaren typischen thailändischen Farm. Dort gab es erst ein tolles thailändisches Mittagessen und danach noch eine Führung durch die Show-Farm. Wir lernten wie man Reis anbaut, konnten einen Wasserbüffel füttern, lernten über die Kautschuk-Bäume und die Pflanzen und Früchte, welche dort wachsen. Und dann gab es noch ein feines Stück Ananas, welche hier in Phuket als Spezialität gilt und angebaut wird. Es gab noch eine Demonstration, wie man den Reis von der Schale trennt und eine Besichtigung eines typischen thailändischen Farmhauses. Zufrieden mit dem Tag kehrten wir zurück zu Patong Beach und hatten dann noch 1 Stunde Zeit, um sich Patong noch auch eigene Faust zu erkunden. Doch die meisten Gäste zogen es vor, zurück aufs Schiff mit den grossen Tenderschiffen zurück zu kehren. Abfahrt von Phuket mit dem Schiff in Richtung Malediven war dann um 17.00 h

Phuket Annanas - Speizialität

Elefantendame mit einer Gurke

Baby Elefant beim Duschen

Wie schält man Reis?

Meine liebe Gruppe

.... am Anfang harmlos

.... dann kommt der Rüssel immer näher

.... zu nah!

... nicht mehr lustig

beide wieder relaxed

... wir mögen uns wieder

.... ups die frische Hose hat Lehmflecken

... ein feines thailändisches Mittagessen auf der Farm

Yummy

Anlegestelle in Patong Beach

making new Tender friends

Wasserbüffel beim füttern

der Ballermann Thailands

tropische Pflanzen
Durchquerung des indischen Ozeans
Das Bordleben spielt sich langsam ein. Die Gäste wissen, wo was ist und jeder macht seinen eigenen persönlichen Ablauf. Für mich heisst es am Vormittag zu arbeiten. Ausflüge vorbereiten, mit den Agenten kommunizieren, die Wünsche der Gäste bearbeiten. Danach laufe ich jeweils eine Stunde auf Deck 6 mit ganz vielen anderen Gästen rund um das Schiff. Danach geht es noch 30-60 Min. ins Gym, wo ich dann noch Gewichte hebe und zum Abschluss noch ein wenig Stretching.
Dann ist bereits Mittag und nach dem Mittagessen noch ein wenig arbeiten und dann für 2 Stunden die Sonne geniessen.
Dann jeweils um 17.00 h ist dann auf dem Observation Deck meine "Sprechstunde". Die sind immer gut besucht, denn die Gäste können sich dort besser kennenlernen, weil ich das immer auch mit eine Apéritif verbinde.

Sonnenuntergang auf der NCL Sun


bei ruhiger See tuckern wir weiter durch den indischen Ozean
Das Meer ist extrem ruhig und absolut keine Wellen. Ein Traum für alle Newbies auf einem Kreuzfahrtschiff. Man sieht im Meer immer wieder interessante Sachen, wie Flossen von Delfinen, fliegende Fische, leider auch immer wieder Abfälle oder verschmutzte Wasseroberflächen.
Gleicher Ablauf wie am Vortag. Geniessen und entspannen.

Extrem ruhiges Meer
bereits der 3. volle Tag auf See
Für einige Gäste ist das bereits zu viel und freuen sich auf das Land, welches wir dann am nächsten Tag ansteuern werden, nämlich die Trauminseln der Malediven.


Delfinflossen
Ankunft auf den Malediven, ankern vor Malé, der Hauptstad der Malediven, Ausflug nach Ailafushi, einer der schönen Inseln der Malediven
Das Tendern wurde diesmal mit den eigenen Rettungsbooten durchgeführt. Morgens um 07.00 h kam die NCL an, und bereitete sich für das Tendern vor. Meine Gruppe und ich trafen uns um 07.30 h in der Windjammer Bar, ausgerüstet mit Badesachen, denn der heutige Ausflug ist eine Badeausflug auf eine der schönen maledivischen Inseln. Unsere mit Unterwasserrestaurant.
Das Tendern ging extrem langsam voran, den im kleinen Hafen von Malé legten nicht nur die Tenderboote an, sondern auch von einem zweiten Kreuzfahrtschiff und die vielen Speedboote, welch die Gäste auf die unterschiedlichen Inseln führen sollten.
Wir warteten gestreckte 1 1/2 Stunden in der Bar, bis wir an der Reihe waren. In der Mitte des Schiffes sammelten sich die Gäste an, und wir konnten von Glück sagen, dass wir "nur" 90 Min. warten mussten.
Im Hafen von Malé angekommen wurden wir von der lokalen Agentur in Empfang genommen. Ich habe angeregt, dass wir in der Stadt noch fehlende Schnorchel und Taucherbrillen besorgen sollen, da diese auch der Insel sicher teurer wären. Auch in Malé waren sie sehr teuer. Aber dadurch, dass wir auch noch weitere Höhepunkte vor uns haben wie die Seychellen, Madagaskar oder Mauritius lohnt es sich sicherlich eine Taucherbrille zu kaufen, statt an jedem Ort zu mieten. Nach dem der Shop das Geschäft seines Lebens machte, sind wir dann auf einem kurzen Fussmarsch zurück zum Hafen gelaufen und sind in unser Speedboot gestiegen, dass uns auf die Trauminsel bringen sollte.
Die Insel war gross und sehr schön. Wir wurden würdig mit einem Willkommensdrink empfangen und ich erklärte den Ablauf auf der Insel.
Die meisten Gäste zogen sich um und gingen dann an den Strand. Das Wasser war etwa 28 Grad warm und man konnte sehr weit hineinlaufen auf dem sandigen Boden.
Dann gab es einen riesigen Swimmingpool und eine Open Bar, wo man Getränke bestellen konnte. Diese waren in unserem Ausflug inbegriffen und wurde auch rege genutzt.
Um 12.00 h fuhren wir dann mit Golf Carts zum Unterwasser Restaurant. Ein wunderbares Spektakel ein sehr gutes Mittagessen umrundet von Korallen und Fischen einzunehmen. Die Gäste waren begeistert.
Danach hatten wir nochmals 3 Stunden Zeit ausgiebig dem Baden und Sünnele nachzukommen.
Gegen 17.00 h ging es dann mit dem Speedboot 25 Min zurück zum Hafen von Malé, wo wir auf das Tenderboot zur NCL Sun wechselten und das Tendern dauert lediglich 15 - 20 Min zurück zum Schiff.

Mit dem Tender an Land

Meine Gruppe in Malé

Mit dem Speedboot auf die Insel Ailafushi

Ailafushi 20 Speedminuten von Malé entfernt

Relaxen am Strand

Mittagessen im Unterwasser Restaurant

auf ich genoss den Fisch unterwasser

ökonomisch und ökologisch unterwegs

Vorbei an unserem Schiff zurück nach Malé
.... 4 Motoren = Speedboot
Der Vormittag verbrachten wir noch in Malé und Nachmittags ging die Fahrt weiter an den maledivischen Inseln vorbei in Richtung Seychellen
Heute war ein sehr gemütlicher Tag. Einige Gäste nutzten die Gelegenheit noch einmal an Land zu gehen und an einem Ausflug teilzunehmen. Die Mehrheit entschied sich aber wiederum sich auf dem Sonnendeck braten zu lassen. Unglaublich wie dumm die Menschen sind uns sich diesem Risiko hingeben für 2 Wochen braune Haut. Bis dahin schwirren aber sehr viele Krebse durch das Schiff. Nachmittags gings dann wieder los mit der Schifffahrt in Richtung Seychellen. Wenn das Kreuzfahrtschiff steht prätscht die Sonne voll auf's Deck und es wird unerträglich heiss. Ein Fahrtwind hilft da enorm. Abends genoss ich dann mit unserer Single Dame ein feines Nachtessen im Cagney Steakhouse. Hier auf der NCL Sun gibt es viele Spezialitäten Restaurants:
- Teppanyaki Steakhouse
- Sushi Restaurant
- Le Bistro (Französisch)
- Churrasco (Brasilianisch)
- La Cantina (Mexikanisch) Man zahlt zwar einen Aufpreis zwischen US$ 40.-- und US$60.-- Das lohnt sich aber allemal.
Teppanjaki Show


Proteine Aufbau

Kalorien Abbau
Heute wiederum ein ruhiger sonniger Tag auf See
Mittlerweile haben wir uns gut an den Tagesablauf auf dem Schiff gewöhnt. Frühmorgens beginnt bereits die „Jagd“ auf die besten Liegestühle auf dem Pool- und Sonnendeck – ganz nach internationalem Muster, inklusive der inzwischen weltweit verbreiteten Badetuchklammern. Erstaunlich, wie viele Gäste sich stundenlang in der Sonne bräunen. Manche erreichen dabei beinahe dieselbe Hautfarbe wie unsere dunkelhäutigen Mitreisenden. Spass beiseite – gesund kann das wohl kaum sein.
Ich selbst habe mir angewöhnt, nach ein paar Stunden Arbeit auf Deck 6 meine Runden zu drehen. Joggen ist schwierig, weil dort viele gesundheitsbewusste Passagiere unterwegs sind. Also laufe ich einfach eine Stunde gemütlich im Kreis – eine Runde misst immerhin 480 Meter. Danach geht es meistens noch für 30 bis 45 Minuten in den Fitnessraum. Der Bauch soll schliesslich wieder kleiner werden, auch wenn das mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird und die Ausreden nicht weniger werden.
Anschliessend wartet eine erfrischende Dusche und danach ein leichter Lunch mit Salat und Suppe bei tropischen 33 Grad. Da schwitzt man alles gleich wieder heraus. Die grösste Herausforderung folgt jedoch jeweils beim Vorbeigehen an der Softeis-Maschine – fast härter als das Training im Fitnessraum. Aber so ein kleiner Zucker-Kick macht eben doch glücklich.
Danach wird nochmals etwas gearbeitet, bevor ich vielleicht noch eine Stunde auf dem Sonnendeck verbringe, damit auch der Vitamin-D-Haushalt nicht zu kurz kommt. Gegen 17 Uhr beginnt dann meine tägliche „Sprechstunde“ zur Apéro-Zeit. In entspannter Atmosphäre können sich meine Gäste mit mir treffen, Fragen stellen oder einfach zusammensitzen. Das hat sich wunderbar etabliert und wird rege genutzt. Bei einem Aperol Spritz, einem Mango Shake mit Zacapa Rum oder einem Mineralwasser lernen sich die Gäste auch untereinander besser kennen.
Ab 18.30 Uhr machen sich die meisten bereit fürs Abendessen. Die Auswahl an Restaurants und Speisen an Bord ist riesig. Danach – oder auch davor – locken die tägliche Show im grossen Theater oder ein gemütlicher Abend in einer der vielen Bars. Genau so schön kann ein entspannter Seetag auf einer Kreuzfahrt sein.

Apéro Sprechstunde

... immer gut besucht
Die Seetage gehen so schnell vorbei, dass man sich bereits auf den nächsten Seetag freut.
Die Tage auf See sind wirklich erholsam und unterscheiden sich im Ablauf kaum. Man macht das, was einem Spass macht und so soll es auch sein. Ein spezieller Ort auf dem Schiff ist die Raucherecke. Man merkt sofort, wenn man in der Nähe ist, denn da spiel die Sonnencrème die 2. Geige. Das Schöne an der Ecke ist, dass sich dort mehr oder weniger die gleichen Gäste treffen und nach ein paar Tagen ist es eine eingeschworene Gemeinschaft. Man kennt sich und kommt ganz locker ins Gespräch. Der Kellner, welcher hier serviert heisst "anyway" und hat sich hervorragend um die Raucher gekümmert.



Und da sind sie nun die traumhaften Seychellen
Auf unserer Kreuzfahrt machten wir zwei Stopps auf den Seychellen. Heute besuchten wir die Hauptinsel Mahé. Nach Tenderhäfen in Phuket und den Malediven konnten wir erstmals direkt im Hafen von Victoria anlegen, der Hauptstadt der Seychellen.
Da unsere Ausflüge zuvor immer früh starteten, begann das Abenteuer heute erst um 11.30 Uhr. Ich ging vorab von Bord, um Reiseleiter und Bus zu organisieren – bei 30 bis 40 Bussen und hunderten Gästen keine einfache Aufgabe. Nach kurzer Suche fand ich unseren Guide Bertie und brachte meine Gäste sicher zum Bus. Auf Mahé gibt es keine grossen Reisebusse, sondern mittelgrosse Fahrzeuge für etwa 30 Personen.
Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir Victoria. Dort besuchten wir den lokalen Markt mit Früchten, Gemüse und Gewürzen. Die Seychellen sind ein multikulturelles Land mit Kreolen, Hindus, Christen und weiteren Religionen. Da auf den Märkten bevorzugt mit Seychellen-Rupien bezahlt wird, tauschten wir Geld – Euro sind hier übrigens beliebter als US-Dollar.
Weiter ging es zu einem Kunsthandwerkspark mit historischen Gebäuden und lokalen Souvenirshops, der spannende Einblicke in das Leben vor 100 Jahren bot.
Anschliessend fuhren wir zum Jardin du Roi, einem wunderschönen Gewürzgarten in den Bergen. Die engen und steilen Strassen von Mahé verlangten unserem hervorragenden Chauffeur alles ab – die letzte Rampe war so steil, dass die Räder kurz durchdrehten. Oben angekommen führte uns Bertie durch die tropische Anlage mit exotischen Pflanzen und riesigen Schildkröten. Bei der grossen Hitze gönnten wir uns im offenen Restaurant ein kühles Bier – die Seychellen sind definitiv kein günstiges Reiseziel.
Zum Mittagessen fuhren wir über kurvige Bergstrassen an die andere Inselseite zum traumhaften Strandrestaurant Chez Batista Villas Rustic. Dort wurden lokale Spezialitäten als Buffet serviert. Danach blieb Zeit, den weissen Sandstrand, das glasklare Wasser und die beeindruckenden Granitfelsen zu geniessen – eine wirklich einmalige Kulisse.
Am späteren Nachmittag ging es zurück Richtung Beau Vallon Beach. Wegen Regen und Feierabendverkehr in Victoria kamen wir gerade noch rechtzeitig zum Sonnenuntergang an. Viele Gäste entspannten lieber an der Strandbar, während einige das warme Meer genossen. Der Sonnenuntergang war zwar weniger spektakulär als erhofft, doch der Strand lud wunderbar zum Baden ein.
Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten wir schliesslich zum Hafen von Victoria und zurück auf unser Schiff zurück. Insgesamt war es ein wunderschöner Tag auf Mahé.

Einfahrt in den Hafen von Victoria

der Hauptstadt der Seychellen

... voller Bus

in den Strassen von Viktoria

Christen

und Hindus

Im lokalen Markt von Victoria

mit lokalem Gemüse

Die Strassen von Viktoria

so wohnten sie vor 100 Jahren

Kulturpark auf Mahé

...mit einem verstimmten Kalvier

... der Plantagenbesitzer

im Kulturpark

die berühmteste Kokosnuss "Coco de mer"

Hoch oben in den Bergen

Le Jardin du Roi

Exotische Blumen

Baumwolle

Jack Fruit

Blumen im Jardin du Roi

Blumen im Jardin du Roi

Blumen im Jardin du Roi

Vanille

Muskatnuss

Verdiente Pause im Jardin du roi

und danach das Mittagessen Chez Batista Villas Rustic Restaurant

kreolische Spezialitäten

direkt am Strand

der erste Eindruck der Granitfelsen

jeder Strand ein Kunstwerk

und auch Otto lebt die Kunst am eigenen Körper
Der meistfotografierte Strand der Welt befindet sich hier auf La Digue, die kleine charmante Insel der Seychellen.
Wie angekündigt hatte ich meinen Gästen angeboten, mich auf einer Velotour über die Insel zu begleiten – natürlich auf eigenes Risiko, was ich mehrfach mündlich und schriftlich betonte. Insgesamt meldeten sich 17 Gäste an. Für umgerechnet rund CHF 6.– pro Person reservierte ich Fahrräder. Der Zustand der Räder war unterschiedlich, besonders die Gangschaltungen sorgten teilweise für Schwierigkeiten, sodass wir einige Velos austauschen mussten.
Nach einer kurzen Einführung starteten wir unsere Tour Richtung Norden. Nach dem ersten Fotostopp ging es der Küste entlang bis nach Anse Patates. Unterwegs wechselten sich flache Abschnitte mit kurzen Steigungen ab, unter anderem vorbei an einem farbenfrohen Friedhof, dessen Gräber mit bunten Plastikblumen geschmückt sind.
In Anse Patates legten wir den ersten Badestopp ein. Der Strand war traumhaft schön, doch die Wellen hatten es in sich und so mancher Gast machte unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Salzwasser.
Nach etwa 30 Minuten radelten wir weiter Richtung Süden. Die Kombination aus 33 Grad, Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit machte einigen Gästen zunehmend zu schaffen. Ich empfahl ihnen daher, zurückzufahren und sich bei einer Strandbar auszuruhen, während der Rest der Gruppe weiterfuhr.
Mit rund zwölf Gästen erreichten wir schliesslich die Anse Caiman. Von dort führte ein Fussweg über riesige Granitfelsen und durch den Dschungel zur Coco Beach Bar. Der Weg war schweisstreibend, doch die Belohnung wartete am Ende: eine idyllische Strandbar, kühles Bier und ein fantastischer Ort zum Schnorcheln. Um Zeit zu sparen, nahmen wir anschliessend ein Boot zurück und fuhren mit den Velos zurück nach La Passe.
Unterwegs sammelte ich nach und nach die verstreute Gruppe wieder ein. Einige waren bereits essen gegangen, andere brachten die Fahrräder selbstständig zurück. Mit meiner verbliebenen Gruppe von acht Personen fuhr ich weiter zur berühmten Anse Source d’Argent – dem wohl meistfotografierten Strand der Welt. Zuvor stärkten wir uns jedoch im wunderschönen Boutique-Hotel Le Repaire mit köstlicher Holzofenpizza.
Danach ging es durch den L’Union Estate Park, wo man ein Ticket lösen muss, um zur Anse Source d’Argent zu gelangen. Der Park selbst ist bereits ein Highlight mit riesigen Granitfelsen, Vanilleplantagen, einer alten Kokosnussfabrik und beeindruckenden Riesenschildkröten. Die berühmte Strandkulisse mit ihren einzigartigen Felsformationen war schlicht spektakulär. Das flach abfallende Wasser eignet sich auch ideal zum Baden, besonders für ältere Gäste – Strandschuhe sind wegen Seegras und Korallen allerdings empfehlenswert.
Vor lauter Begeisterung verloren wir etwas die Zeit aus den Augen, denn das letzte Tenderboot sollte offiziell um 16 Uhr fahren. Also schwangen wir uns eilig wieder auf die Velos – und wurden kurz darauf von einem tropischen Platzregen überrascht. Innert Sekunden waren wir komplett durchnässt, erreichten den Hafen aber noch rechtzeitig. Dieser heftige Regenschauer war irgendwie der perfekte Abschluss eines fantastischen Tages auf La Digue – einer Insel, die ich jederzeit wieder besuchen würde.
Ob mit dem Fahrrad, zu Fuss oder per Elektrobuggy – alle Gäste waren begeistert von diesem kleinen Juwel im Indischen Ozean.

Tenderschiff wird runterglassen

Tendern

Ankunft in La Digue
Den Mutigen gehört die Welt

Achtung fertig los!

... und rauf gehts

... vorbei am Friedhof

zum ersten Strand

Anse Patates

verdiente Rast

... und unsere smarten Damen fahren Buggy

... Ende der Strasse und nun gehts in den Dschungel

beschwerlicher weg über Stock und Stein



... und hier kommt sie näher

die Coco Beach Bar

.... fanden ein Taxiservice zurück zu den Fahrrädern

... shortcut

... Gentleman

... Team Otto

...Pfeffer Spaghetti

Boutique Hotel Le Repair

mit vorzüglichen Holzofen Pizzen

Der Granitfelsen im Union State Park

... auch hier zu Hause

.... der Weg zum Traumstrand

.... und hier ist er nun

Anse source d'argent

der meist fotografierte Strand der Welt



... und so ging einer der schönsten Tage der Reise zu Ende.
Ein weiterer Tag auf See
Die See war nicht mehr so ruhig wie die anderen Seetage. Es hatte mehr Wind und die NCL glich mehr oder weniger alles mit ihren Stabilisatoren, (das sind ausklappbare Flügelarme an den Seiten des Schiffes welche, den Wellengang unter Wasser mindern). Man sah es an den Swimmingpools, wie das Wasser sich hin- und herbewegt, wie ein Waschtrog den man übers Stock und Stein trägt.

gegen Abend lichteten sich die Liegestühle,

und auch ohne ständiges Braten so schön braun,

da gönnte ich mir nocheinmal das Teppanjaki Steakhouse
Nosy Bé ist eine grosse Insel, vor Madagakar
I like to move it move it. King Julianaus dem Film Madagaskar machte diese Insel weltberühmt. Alle möchten die Lemuren sehen. Es gibt davon über 120 Arten! Und so ging's an Land, um die Lemuren zu besuchen.
Des Tendern ging flott und wir sind um 10.30 h am Hell ville Pier angekommen. Nach ein paar Minuten fanden wir dann auch unseren lokalen Guide, der uns zu 5 Vans brachte. Zwischen 5 und 6 Personen pro Van plus ein 2. Lokaler Guide, welcher Englisch sprach.
Wir fuhren dann durch Hell ville, vorbei an hunderten von gelben Tuk Tuk’s. Wie es scheint das No. 1 Fortbewegungs- mittel auf der Insel Nose By.
Die Fahrt zum Lemuren Park dauerte ca. 20 Min. Dort wurden wir von einem lokalen Guide empfangen, welcher die Führung in Französisch machte. Abwechslungsweise der deutschsprachige Guide und ich machten die Uebersetzungen auf Deutsch.
Der Park ist extrem interessant, da man die Lemuren sehr nahe betrachten kann. Entweder auf Bäumen oder an Sträuchern, direkt am Fussweg. Wirklich wie im Trickfilm Madagaskar mit King Julian.
Es gab auch Kameleons, Riesenschildkröten, Krokodile und Schlangen zu sehen. Die Führung dauerte ca. 1 Std. und wir besichtigten dann noch die Destillerie für die Produktion des Duftes Ylang Ylang für Parfums, Duftkerzen und Diffuser. Die Maschinen waren eindrücklich, die Erklärungen eher spärlich. Dann gab es noch einen kleinen Souvenir Shop, wo man lokale Produkte kaufen konnte und es gab auch noch Säfte und Wasser, aber leider vergass der Guide es den Gästen mitzuteilen.
Dann fuhren wir mit dem Konvoi ca. 1 Stunde in den Norden von Nosy Be zu dem schönsten Strand Andilana. Dort assen wir zu Mittag in einem sehr schönen Beach Club, welcher auch auf Ibiza hätte stehen können. Coole Lounge Musik und gutes Essen.
Danach fragte ich die Gäste, ob sie lieber länger hierbleiben möchten, denn auf dem Programm war noch der lokale Bazar in Hell-ville. Doch es war Sonntag und ganz wenige Läden sind offen. Die Mehrheit wollte bleiben, und so verlängerten wir um eine Stunde. Somit hatten wir nach dem Essen noch genügend Zeit für ein warmes Bad im Meer. Es gab auch eine Süsswasser-Dusche und man konnte sich auf der Toilette umziehen.
Dann gegen 17.00 h sind wir wiederum zurück in Richtung Hell ville zurückgefahren und kamen in der Hafenstadt um 18.15 h an. Es waren soviele Leute unterwegs und wir fuhren am Markt vorbei. Das sah eher aus wie eine verlotterte Lagerhalle, die dunkel war. Somit war unsere Entscheidung länger zu bleiben 100% die bessere Wahl.
Um 18.30 h waren wir dann am Port und konnten zurück tendern. Wichtiger Hinweis: Auf Nosy Be kann man fast nicht mit Kreditkarte zahlen. Euro ist die bessere Währung, wie US$. Die lokalen Läden möchten auch nicht kleine Dollar Noten, da sie beim zurückwechseln in die lokale Währung sehr viel verlieren. Die haben ein System, dass man je grösser der Notenwert ist, desto weniger Gebühren zahlt man.
Also unbedingt empfehlenswert ist Euro mitzunehmen. Wenn man mit Euro oder US$ cash zahlt, dann erhält man das Retourgeld nur in lokaler Währung.
Ein insgesamt wiederum toller Ausflug und ein riesen Kontrast zum Leben auf den Seychellen.

Ankunft in Nosy Bé

Tuk Tuk's No. 1 Beförderungsmittel

Im Lemurenpark bei

den kleinen Schildkröten

Lemur im Baum

Lemuren Kolonie
King Julian i like to move it move it

Ein pflanzenreicher Park
... und die wussten schon wie es vor 180 Jahren ausgesehen hat.

Riesenschildkröte

Ylang Ylang Destilerie

Maschinen wie vor 100 Jahren

Das ist die Ylang Ylang Blüte

Das einfache Leben auf Nosy Bé

Beach Club in Adilana Beach

Ein verzügliches Mittagessen im Club

Ein prächtiger Sandstrand,

der inspirierend wirkt

unser Convoi durch die Strassen von Nosy Bé

... und ganz zum Schluss beim Tender Port der Sonnenuntergang
... und weiter geht's zu unserm letzten Stop auf dieser 17 tägigen Seereise
Und noch einmal genossen wir in vollen Zügen die zwei letzten Seetage. Nach soviel Sonne & Essen musste man auch wieder einmal etwas für die Gesundheit tun, Gäste wie Crew.
Doch dann kam um 23.00 h am 28. April das Championsleague Spiel PSG - Bayern München und all die guten Vorsätze waren dahin. Ich gönnte mir zum Abschluss der Reise nebst einem fantastischen Spiel, auch einen saftigen Cheesburger mit Bier, so wie es sich gehört zu einem Fussballspiel.

Wir hatten 90% der Zeit super Wetter

... das schlechte Gewissen beruhigen
... das gilt auch für die Crew

mein Champions League Menu um Mitternacht
Jede Schiffsreise geht einmal zu Ende. Auch diese tolle Kreuzfahrt endete am frühen Morgen in Port Louis auf Mauritius. Die Koffer waren schon am Vorabend vor die Kabinentür gestellt worden und im Bauch des Schiffes für die Ausschiffung bereitgestellt. Treffpunkt für die Gruppe war um 08.45 h in unserer Tender-Lounge, der Windjammer Bar. Dann ging es relativ flott vom Schiff, doch dann gab es draussen bereits ein Rückstau an Passagieren und wir mussten ca. 15 Min. Schlange stehen, bevor wir unsere Koffer in Empfang nehmen konnten. Alles war aber super organisiert vom Schiff und glücklicherweise fehlte kein Koffer von der Gruppe, sodass wir brav wieder in die Schlange mit Koffer und Handgepäck standen, am Zoll durch die grüne Zone durch und sich dann durch hunderte Leute auf die Suche nach unserem Bus und Reiseleiter machten. Auch das ging in Anbetracht der Masse an Leuten sehr schnell und innert kürzester Zeit sassen wir in unserem Reisebus. Dadurch dass es erst 10.15 h war und die Hotels Check-in nicht vor 15.00 h für grosse Gruppen machen, sind wir auf eine interessante Stadt- und Inselrundfahrt geschickt worden. Zuerst durcch Port Louis hinauf zur Zitadelle, genannt Fort Adelaide, von den Britten um 1840 erbaut zur Verteidigung der Stadt.
Besuch des lokalen Marktes und der modernen Einkaufsmeile.
Danach gings per Bus weiter zum wunderschönen botanischen Garten. Dort hatten wir eine stündige Führung durch den ältesten Garten der südlichen Hemisphäre. Eindrücklich und prächtig angelegt. Das Mittagessen nahmen wir relativ spät ein. Chez Tante Athalie, ein Restaurant in einem Hangar mit vielen Oldtimers im Garten war sehr speziel. Das lokale Essen hervorragend und die Gäste genossen es. Danach ging die Fahrt weiter bis ganz in den Norden hinauf zum Cap Malheureux. Eine schöne Sicht auf weitere Inseln von Mauritius. Der kurze Stopp von 15 Min. hat sich gelohnt.
Danach fuhren wir zu unserem Hotel Trou aux Biches. Das Hotel hat alles wunderbar vorbereitet. Willkommensdrink an der Rezeption, dann ein Check-in im Garten, wo die Schlüsselkarten bereits bereit lagen. Die Gäste mussten nur noch unterschreiben und erhielten Ihre Zimmerinformationen. Dann gings mit den Hotel Buggys zu den Zimmern. Die Koffer waren bereits drin und ich wartete noch eine Stunde an der Rezeption, um sicher zu gehen, dass alle ihre Koffer hatten und zufrieden mit den Zimmern sind.
Das Hotel Trou aux Biches ist eine riesige Anlage mit Bungalow Zimmern. Das Wort riesig ist nicht übertrieben. Das Badezimmer ist grösser wie die ganze Kabine auf der NCL Sun.
Die Gäste hatten Halbpension und konnten zwischen 5 Restaurants wählen. Bis 14.00 h mussten aber jeweils die Restaurants reserivert werden, ansonsten blieb nur noch das Buffet Restaurant übrig, dass eine riesige Palette an Essen anbot. Buffet ist immer gefährlich. Man isst immer, wirklich immer zuviel.
Die Gäste haben nun hier noch 4 Uebernachtungen in dieser herrlichen Anlage. Jede Schiffsreise geht irgendwann zu Ende – so auch diese wunderbare Kreuzfahrt, die am frühen Morgen in Port Louis auf Mauritius endete. Die Koffer wurden bereits am Vorabend vor die Kabinentüren gestellt und für die Ausschiffung vorbereitet. Treffpunkt für unsere Gruppe war um 08.45 Uhr in der Windjammer Bar. Die Ausschiffung verlief zunächst zügig, doch im Terminal wartete bereits eine grosse Menschenmenge, sodass wir rund 15 Minuten auf unser Gepäck warten mussten. Glücklicherweise war alles hervorragend organisiert und kein Koffer fehlte.
Nach der Zollkontrolle machten wir uns zwischen hunderten Passagieren auf die Suche nach unserem Bus und Reiseleiter – auch das klappte erstaunlich schnell. Da der Hotel-Check-in für grosse Gruppen erst am Nachmittag möglich war, stand zunächst eine interessante Inselrundfahrt auf dem Programm.
Zuerst fuhren wir durch Port Louis hinauf zur Zitadelle Fort Adelaide, die von den Briten um 1840 zur Verteidigung der Stadt erbaut wurde. Anschliessend besuchten wir den lokalen Markt sowie die moderne Einkaufsmeile der Hauptstadt.
Weiter ging die Fahrt zum wunderschönen botanischen Garten von Mauritius. Während einer einstündigen Führung entdeckten wir den ältesten botanischen Garten der südlichen Hemisphäre – eindrucksvoll angelegt und voller exotischer Pflanzen.
Das Mittagessen genossen wir etwas später im Restaurant Chez Tante Athalie, einem originellen Lokal in einem Hangar mit zahlreichen Oldtimern im Garten. Das lokale Essen war ausgezeichnet und kam bei den Gästen sehr gut an.
Danach führte uns die Fahrt in den Norden der Insel bis zum Cap Malheureux. Der kurze Halt lohnte sich, denn die Aussicht auf die vorgelagerten Inseln war wunderschön.
Am späteren Nachmittag erreichten wir schliesslich unser Hotel Trou aux Biches. Das Hotel hatte die Ankunft perfekt organisiert: Begrüssungsdrink an der Rezeption, Check-in direkt im Garten und vorbereitete Schlüsselkarten – die Gäste mussten praktisch nur noch unterschreiben. Anschliessend wurden sie mit Hotel-Buggys zu ihren Zimmern gebracht, während ich noch etwas an der Rezeption blieb, um sicherzugehen, dass alle ihre Koffer erhalten hatten und mit den Zimmern zufrieden waren.
Das Trou aux Biches ist eine riesige und wunderschöne Hotelanlage mit grosszügigen Bungalow-Zimmern. Im Vergleich dazu wirkte selbst die Kabine auf der NCL Sun fast klein – das Badezimmer im Hotel war grösser als manche Schiffskabine.
Die Gäste geniessen hier Halbpension und können zwischen fünf verschiedenen Restaurants wählen. Wer nicht rechtzeitig reserviert, landet im grossen Buffetrestaurant – was zwar hervorragend ist, aber auch seine Tücken hat: Man isst dort einfach immer zu viel.
Nun dürfen die Gäste noch vier Nächte in dieser traumhaften Anlage auf Mauritius verbringen.

Warten für die Ausschiffung in der Windjammer Bar

Schlange stehen

bis rein in den Terminal

Im Markt in Port Louis

Im Markt in Port Louis

Queen Victoria Denkmal vor dem Government House

Fort Adelaide ist nun die Wohnung dieser Blume

Fort Adelaide oberhalb von Port Louis

Tolle Aussicht bis in den Hafen mit der NCL Sun

Es geht rein in den ältesten botanischen Garten der südlichen Hemisphäre

Pamplemousses Botanic Garden

mit über 600 Pflanzenarten, davon über 85 Palmenarten

Der grosse Seerosenteich

da würde auch Claude Monet neidisch

... und der Lotus Teich

ein über 37 Hektaren grosser Park, der die ersten Anfänge im 18. Jahrhundert hatte.

Bei Tante Athalie im Oltimer Garten

wahre Raritäten

... und im Hangar gab es ein tolles Mittagessen

Enge Strassen und gute Buschauffeure

Letzer Stop Cap Maleureux

originelles Check-in auf dem Rasen

.... und ab mit dem Shuttle zum Bungalow

.... Cabriolet Service

... und ein überzeugter Chauffeur

Sonnenuntergang am Strand von Trou aux biches

Die Kreuzfahrt lassen wir nun ausklingen in dem Traumhotel Trou aux biches
Die erste Nacht in dem riesigen Hotel verbracht und schon früh morgens lacht einem die Sonne entgegen. Doch nicht den ganzen Tag. Plötzlich dreht das Wetter von Sonnenschein in Regenwetter. Aber immer noch schön warm.
Die Zeit kann man verbringen mit Lesen, essen, schwimmen und einfach das, was einem Spass macht.
Ich bin z.B. mit zwei Gästen Golfen gegangen. Das war eine echte Herausforderung für mich, denn noch nie habe ich selber einen 18 Loch Golfplatz bezwungen. Lediglich einemal als Rabbit, da darf man nur einputten. Ich war so schlecht, dass wir insgesammt 4 Teams vorbeilassen mussten. Aber der Tag war extrem herausfordernd und gegen Ende der 8 stündigen Tortur durch die Hitze und oftmals frustrierenden Abschlägen hat es doch ungemein Spass gemacht, sodass ich mir wirklich überlege Golf richtig zu lernen und die offizielle Platzreife zum erlangen. Einen grossen Dank an meine 2 geduldigen Gäste, sowie der uns zugeteilte Südafrikaner Nick, von dem man viel abschauen konnte.
Aber die Arbeit eines Reiseleiters ist nicht immer nur Friede, Freude und Eierkuchen: Ein Gast wurde im Meer von irgend etwas in die Kniekehle gestochen. Das schwillte sofort an und wurde dann an der Rezeption mit Jod und Salbe behandelt. Es schien alles in Ordnung. Am Abend hatten wir dann unser Abschiedsessen im Spezialitätenrestaurant Caravelle. Dann wurde der Gast bei der Hauptmahlzeit auf einmal apathisch und verlor für kurze Zeit das Bewusstsein. Dank der schnellen Hilfe von einigen Gästen wurde die Seitenlage angewendet. (Es ist wichtig, in solchen Momenten die Ruhe zu bewahren und zu schauen, dass hier nicht auf Panik gemacht wird und gut gemeinte Hilfe manchmal kontraproduktiv sein kann.)
Dann musste der Gast erbrechen und wirkte noch immer apatisch und verwirrt. Wir hatten einen Militär Sanitäter in der Gruppe und der schaute, dass alles richtig gemacht wurde.
Wir organisierten einen Arzt, welcher die Untersuchung im Zimmer des Gastes vornahm. Aufgrund des Vorfalles und den Informationen, welche wir dem Arzt weitergaben, empfahl er den Gast ins Krankenhaus zu Test zu bringen. Der Krankenwagen war sehr schnell da und wir rasten mit 120 km/H durch die stockfinstere Nacht und Blaulicht zum Spital, dass etwa 35 Min. vom Trou aux biches Hotel entfernt war und nicht unbedingt aussah wie ein Spital, welches wir kennen. Aber es schien ein gutes Spital zu sein, denn es gab draussen Kleber von DER TOURISTIK, Elvia Versicherungen etc.
Dort wurde dann Bluttest und Tommographie gemacht, da ein Hirnschlag nicht auszuschliessen war. (Kaum zu glauben, dass dieses Spital so eine moderne Tommgraphie-Anlage hatte). Es wurde eine Kochsalzinfusion mit Schmerz und Entzündungshemmer angebracht. Es dauerte dann bis um 2.30 h am Morgen bis der Arzt die ersten Testergebnisse hatte. Er empfahl den Gast bis Morgen um 11.00 h zur Ueberwachung im Spital zu behalten, noch einmal das Blut testen zu lassen, und wenn alles gut verläuft, der Rückflug angetreten werden kann.
Glücklicherweise war dann der Gast um 12.00 h zurück im Hotel und konnte die Rückreise antreten.
Es hat sich herausgestellt, dass es ein Steinfisch war, der zugestochen hat. Was aber aussergewöhnlich war ist, dass er in die Kniehöhle gestochen hat, denn normalerweise tritt man auf die kleinen hochgiftigen Fische und die stechen dann in den Fuss. Zum Glück ging die Geschichte letztlich glimpflich aus.

Hotel Trou aux biches das riesiege Zimmer

Dusche und Aussendusche grösser wie eine ganze Kabine auf dem Schiff
Meine erste Erfahrung mit einem Golf-Cart

Nervös vor dem Start

Links Amateur, rechts Profi....

.... wo ist der Ball hin?

Putten auf Sand-Gras

Diskussionen unter Pro's sowie ein Ballträger

eine kurze Bierpause um den isotonischen Haushalt in Ordnung zu bringen

Die herrlich grossen Bungalow-Zimmer

unendlicher Sandstrand

tolle Restaurants

aber auch ab und zu Regen

Poolanlage

Abschieds-Abendessen am vorletzten Abend

Eingangstüre zum Spital

Warteraum der Clinque du Nord
Rückreise in die Schweiz
Der Vormittag konnten die Gäste noch einmal am Strand verbringen. Ich organisierte ein late Check-out und auch Umkleidezimmer, falls jemand nach dem Check-out sich noch umziehen oder Duschen wollte, da der Treffpunkt zum Transfer an den Flughafen erst um 14.30 h stattfand.
Transferguide, Bus und Gepäckbus kamen pünktlich an und alsbald befanden wir uns auf dem Weg zum Flughafen.Normalerweise dauert der Transfer quer durch die Insel ca. 75 Min. und man kriegt noch einmal einen Eindruck über die sehr gut entwickelte Infrastruktur der Insel.
Wir hatten ja einige Inseln auf unserer Reise zum Vergleich. Das Check-in am Flughafen begann um 16.00 h und danach ging es flott durch die Pass- und Sicherheitskontrolle. Da ein 13 1/2 stündiger Flug vor uns lag verpflegten wir uns noch in einem Flughafenrestaurant und verabschiedeten uns voneinander bereits in Mauritius, da nach so einem langen Flug die Gäste lieber so schnell wie möglich nach Hause möchten. Da sah man sehr deutlich, wie sehr sich die Gäste untereinander verstanden haben. Wirklich eine ganz ganz tolle Gäste-Gruppe.
Der Flug nach Viktoria auf den Seychellen dauerte ca. 2 1/2 Stunden, dann noch einmal 90 Min im Flugzeug warten, auf die neuen Gäste und auftanken. Dann noch einmal 9 1/2 Stunden Flug und Ankunft am 4.5. frühmorgens um 06.20 h. Die Terminal Bahn im Flughafen Zürich funktioniert seit Monaten reduziert und ein Teil der Gruppe wurde durch den Terminal umgeleitet auf einen Transferbus. Der kam aber erst 10 Min. später. Dafür war dann aber das Gepäck bereits auf dem Band zur Entgegennahme da.
So ging eine wunderbare Reise mit tollen Gästen zu Ende.

Meine legendäre rote Reiseleiter Jacke

65 km quer durch die Insel zum Flughafen im Süden

Benannt nach Pieter Both, dem ersten Generalgouverneur von Niederländisch-Ostindien, zählt dieser markante Berg zu den eindrucksvollsten Gipfeln von Mauritius.

Und so sieht die Spitze auf 820 Meter über Meer aus.

Warten auf die Edelweiss
... und ein emotionales Tschüss

... und hier ist sie die neuste A350 von Edelweiss

... Ankunft in Zürich - Kloten. Die Reise geht zu Ende.